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Handhabung der Waterwall - Schutzmodule
Die folgende Beschreibung inklusive Abbildungen widmet sich der Handhabung des Mini Hex Bin- Schutzmoduls, gilt aber sinngemäß und in ähnlicher Weise für alle Waterwall - Produkte.
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Die Aufbewahrung und der Transport des Mini Hex Bin - Schutzmoduls erfolgen in einer Tragetasche [im Lieferumfang enthalten].
[2]
Öffnen Sie die Schnellverschlüsse der Tragetasche.
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Entnehmen Sie das Schutzmodul und falten Sie es auseinander.
[4]
Stellen Sie das Schutzmodul in sicherer Entfernung zum gefährlichen Objekt auf dem Boden ab - mit dem Wasseranschluss nach unten.
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Prüfen Sie, ob das Luftventil etwa handfest angezogen ist.
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Stellen Sie sicher, dass der Wasseranschluss unversehrt ist. Das Gewinde muss frei von Schmutz sein und eine runde Form aufweisen.
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Gleiches gilt auch für den Anschlussstutzen (schwarzes Kunststoffbauteil) und einen eventuell notwendigen Adapter für Ihr Schlauchsystem. Prüfen Sie darüber hinaus das Vorhandensein, den Zustand und den Sitz des Dichtrings. Kontrollieren Sie die Funktion des Ventils durch Entlastung der Membran.
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Schrauben Sie nun den Anschlussstutzen handfest an.
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Nutzen Sie für das Aufpumpen mit Luft eine geeignete Pumpe - entweder eine Handpumpe oder eine elektrische (je nach Lieferumfang). Es ist auch möglich, das Schutzmodul direkt mit Wasser zu befüllen. Davon wird jedoch abgeraten, da anschließend die Positionierung aufgrund des hohen Gewichts sehr viel schwieriger wird.
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Verbinden Sie den Schlauch der Luftzuführung mit dem Wasseranschlussstutzen.
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Befüllen Sie das Schutzmodul nun mit Luft, bis es Form und Stabilität erlangt. eine vollständige Befüllung mit Luft ist nicht erforderlich. Schließen Sie als nächstes - falls erforderlich - Ihren Schlauchadapter an.
[12]
Positionieren Sie den luftbefüllten Schutzbehälter am gefährlichen Objekt. Hierzu kann auch ein Manipulatorfahrzeug eingesetzt werden. Verwenden Sie in diesem Fall entsprechende Halteschlaufen zum Greifen mit der Zange [Zubehör].
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Dieses Bild zeigt die Ansicht von oben.
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Verbinden Sie den Wasserschlauch mit dem Wasseranschlussstutzen bzw. Schlauchadapter und stellen Sie sicher, dass dieser fest sitzt. Der Schlauch sollte in einem 90°-Winkel vom Behälter wegführen. Um die Verweildauer in der Nähe des gefährlichen Objekts möglichst gering zu halten, kann Schritt [14] auch bereits vor Schritt [12] ausgeführt werden. Gleiches gilt bei der Verwendung von Manipulatorfahrzeugen.
[15]
Starten Sie nun aus der Distanz den Wasserzufluss. Das Ventil des Wasseranschlussstutzens öffnet sich bei ca. 2-3 PSI Wasserdruck. Die Luft entweicht automatisch aus dem oben gelegenen Entlastungsventil. Dabei kann es zu Pfeifgeräuschen kommen. Der Füllvorgang wird solange fortgesetzt, bis eine Wasserfontäne aus dem Entlastungsventil schießt. Die Befüllung kann bei Bedarf aber auch unterbrochen oder früher beendet werden.
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Der Schutzbehälter ist nun einsatzbereit und kann bei einer ungewollten Umsetzung des Objekts die Auswirkungen der Explosion deutlich reduzieren sowie die Hauptwirkungsrichtung positiv beeinflussen.
Beginnen Sie nun mit Ihren üblichen Bekämpfungsmaßnahmen.
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Falls es nicht zur Detonation kam und die Bekämpfungsmaßnahmen keinen größeren Schaden am Schutzmodul hinterlassen haben, kann dieses wieder verwendet werden. Drehen Sie hierzu den Wasseranschlussstutzen ab, so dass das Wasser herauslaufen kann. Sollte ein Entweichen des Wassers an dieser Stelle nicht gewünscht sein, kann alternativ ein Wasserablaufschlauch verwendet werden.
[18]
Nach der Entleerung kann der Schutzbehälter zusammengefaltet und in der Transportasche verstaut werden. Nach der Rückkehr in die Einsatzzentrale empfiehlt sich jedoch eine Trocknung des Behälters.
Reparaturen
Kleinere Löcher und Risse können durch den Anwender mit PVC-Reparaturaufklebern bzw. geeignetem Klebeband verschlossen werden. Bei größeren Schäden kann das Modul alternativ auch im Werk überprüft und repariert werden.
... zurück zu den Schutzmodulen!
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